Software für Entsorger: Diese 5 Fragen helfen Entsorgern bei der Auswahl

Auftragsmanagement, Tourenplanung, Kundenservice: Unternehmen der Abfallwirtschaft optimieren ihre Abläufe

SOFTWARE FÜR ENTSORGER: DIESE 5 FRAGEN SOLLTEN SIE SICH VOR DER EINFÜHRUNG STELLEN

Ob Entsorgungsbetrieb, Recyclingfirma oder Containerdienst: Für alle steigen die gesetzlichen Anforderungen und die Ansprüche ihrer Kunden, Zeit- und Kostendruck wachsen. Unternehmen der Abfallwirtschaft sind daher immer häufiger auf der Suche nach einer für sie passenden Software. Das Angebot ist groß. Von der Rechnungsversendung, über die Containerverwaltung bis hin zur mobilen Datenerfassung sind heute schon viele Abläufe als digitale Lösung nutzbar. Bei der Auswahl einer Software sollte der Fokus darauf liegen, die Standardprozesse des Entsorgungsbetriebs zu optimieren, Zeit und Kosten zu sparen sowie die Kommunikation mit den Kunden zu verbessern.

Folgende Fragen sollten Sie sich daher vor der Einführung einer Software stellen:

1. Wie praxisnah ist die Software für Entsorgungsbetriebe?

Technologieunternehmen, die Software für die Abfallwirtschaft anbieten, müssen in erster Linie die Beziehung zwischen Entsorger und Kunden verstehen. Denn diese digitalen Lösungen müssen den Anforderungen beider Seiten gerecht werden und ihre Verbindung im Alltagsgeschäft optimal unterstützen. Auch nach der Einführung der digitalen Lösung sollten Software-Anbieter daher mit den Entsorgern in Kontakt bleiben, um Feedback und Anregungen einzuholen. So kann z. B. die Lösung weiterentwickelt und mit zusätzlichen Funktionen angereichert werden, die von den Nutzern gewünscht werden. Zudem sollte bei der Software das Verhältnis aus Komplexität (Funktionsumfang) und Einfachheit der Bedienung (Usability) genau stimmen.

2. Ist sie zukunftssicher?

Zunächst einmal sollte eine gute Software oder andere digitale Lösung mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und klaren, übersichtlichen Strukturen punkten. Die Entwickler sollten außerdem sicherstellen, dass die Anwendung konsequent weiterentwickelt wird, z. B. entsprechend geänderter gesetzlicher Bestimmungen. Solche relevanten Änderungen müssen schnell umgesetzt werden können.

Wenn es um den Bereich Kundenkommunikation geht, sollten Sie darauf achten, dass der technologische Fortschritt „mit eingebaut“ ist. Bei der Übermittlung von Aufträgen wird es z. B. zukünftig sicher mehr Wege von den Kunden zu ihren Entsorgungspartnern geben: Kunden wählen dann den für sie einfachsten Weg, sei es über die Webseite, die App oder einen Messenger-Dienst. Die Integration all dieser Kanäle in einer Anwendung ist schon heute vorstellbar.

Generell sollten Sie nach Anbietern Ausschau halten, die Ihnen nicht nur schnell ein Software-Paket verkaufen wollen, sondern Partner auf Ihrem Weg der digitalen Transformation sein wollen.

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3. Wie aufwändig ist die Einführung der Software? Gibt es Schulungen dafür?

In vielen Fällen ist eine einfache und zuverlässige technologische Lösung gefragt, die mit wenig Aufwand und ohne große Investitionen oder Schulungsaufwand beim jeweiligen Entsorger eingeführt werden kann. Achten Sie zudem auf eine einfache, intuitive Nutzung. Für die allgemeine Einführung in die Digitalisierung von Prozessen der Abfallwirtschaft oder auch für spezielle Software für Entsorgungsbetriebe sind Webinare als effizientes Tool für die Weiterbildung zu empfehlen.

4. Stärkt die Software die Kundenbasis?

Bei der Auswahl einer passenden Software für die Abfall- und Recyclingwirtschaft wird oftmals die digitale Schnittstelle zu den Kunden nicht mitgedacht. Dabei sind diese ebenso Nutzer der digitalen Lösungen wie die Entsorger selbst. Software, die nicht nur die Prozesse der Entsorgungsbetriebe vereinfacht und damit ihren Zeit- und Verwaltungsaufwand erheblich senkt, sondern gleichzeitig den Kunden ihr Wertstoffmanagement erleichtert, schaffen einen echten Mehrwert. Solche Anwendungen ermöglichen es Kunden z. B. ihre Aufträge digital auszulösen und automatisch eine Abfalldokumentation zu erstellen. Mit diesem Angebot haben Entsorger die Chance, ihre Kundenbeziehungen nachhaltig zu stärken und ihre Service-Qualität weiter zu verbessern.

5. Ist die Software auch für kleinere Entsorger oder Containerdienste sinnvoll?

Besonders für kleine und mittelständische Entsorgungsbetriebe wird der Wettbewerb in der Abfallwirtschaft stärker. Wer hier Standardprozesse wie Auftragsverwaltung, Disposition und Dokumentation digital abwickelt, spart nicht nur viel Arbeitsaufwand und Kosten. Gleichzeitig profitieren auch die Kunden kleiner Entsorger von einem einfacheren Arbeitsalltag rund um die Entsorgung. Eine Software-Lösung mit einem sinnvollen Funktionsumfang für kleine Betriebe stärkt also auch hier zusätzlich die Kundenbindung.

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